Medizin

Der Studienbereich Medizin gehört zu den renommiertesten Studienfächern. Demzufolge sind die Aufnahmekriterien bei der Vergabe der Studienplätze sehr hoch. Die Zugangsberechtigung für diesen Bereich ist das Abitur, zusätzlich sind Lateinkenntnisse für den Beruf des Arztes bzw. des Tierarztes unerlässlich. Der Fachbereich Medizin gliedert sich in zwei Teilbereiche. So kann man sich für den Bereich Humanmedizin oder Tiermedizin entscheiden.

Studieninhalte:
Die Humanmedizin bildet zukünftige Ärzte verschiedener Fachbereiche aus. Zu den Fachbereichen gehören beispielsweise Virologie, Pathologie, Augenheilkunde oder Chirurgie. Die ersten 4 Semester beinhalten das Grundstudium, das mit dem Vorphysikum als Zwischenprüfung endet. Nur wer diese Prüfung besteht, wird zum Hauptstudium zugelassen, das weitere 6 Semester dauert und im gewählten Fachbereich durchgeführt wird und als klinisches Studium bezeichnet wird. Insgesamt dauert das Studium 5 Jahre, anschließend folgt ein praktisches Jahr.

Während des Grundstudiums erlernen die Studenten der Medizin alle wichtigen Grundbegriffe und Fähigkeiten, die auf alle Fachbereiche anwendbar sind. Hierzu gehören beispielsweise Anatomie, Biochemie oder Physiologie. Außerdem werden die Medizinstudenten mit der medizinischen Terminologie vertraut gemacht und lernen die klinische Medizin kennen.

Im Hauptstudium entscheiden sich die Studenten für einen bestimmten Fachbereich, in dem sie dann ihre Kenntnisse vertiefen. Dies gilt auch für diejenigen Studenten, die später als Allgemeinmediziner arbeiten wollen. Das praktische Jahr wird in den Semestern 11 und 12 durchgeführt. Es ist der Teil des Hauptstudiums, indem die Studenten viele verschiedene Abteilungen eines Krankenhauses durchlaufen. Hierzu gehören die innere Medizin, die Chirurgie und das gewählte Fachgebiet des Studenten. Das Hauptstudium endet mit einer ärztlichen Prüfung, zu deren Bestehen man die Approbation erhält.

Karriere nach dem Studium:
Nach dem Studium der Medizin stehen verschiedene Fachbereiche zur Ausübung zur Verfügung. In dem dann gewählten Bereich machen die meisten ehemaligen Medizinstudenten dann ihren Facharzt. Desweiteren ist es möglich, einen Lehrstuhl an der Universität zu erhalten.



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