Sozialpädagogik

Die Sozialpädagogik befasst sich mit verschiedenen Themen im Bereich der Erziehung und bestimmten Bereichen der sozialen Einrichtungen. Schwerpunkte sind die Arbeit mit Kindern und Familien, alten und pflegebedürftigen Menschen und auch in der Suchtprävention trifft man Sozialpädagogen an. Desweiteren arbeiten viele Sozialpädagogen mit Migranten und Asylsuchenden. Auch die Konfliktberatung oder Coachingtätigkeiten sind mögliche Einsatzgebiete. Der Studiengang Sozialpädagogik bereitet die Studenten auf die verschiedenen Aufgabenbereiche vor.

Beim Studiengang Sozialpädagogik sind zwei Abschlüsse möglich. Zum einen gibt es das Bachelor-Studium, das nach 3 bis 4 Jahren abgeschlossen ist. Darauf aufbauend ist ein Master-Studium möglich, dessen Studienzeit weitere 1 bis 2 Jahre dauert. Man kann auch ein Sozialpädagogik Fernstudium absolvieren. Der Studiengang wird an Fachhochschulen und an Universitäten angeboten. Gegen Ende des Bachelor-Studiums stehen meist 2 Praxissemester auf dem Studienplan. Hier werden praktische Fähigkeiten in den späteren Berufsfeldern vermittelt.

Studieninhalte:
Zu den Inhalten des Studiums gehören vor allem die Techniken, die in den verschiedenen Arbeitsbereichen zum Einsatz kommen. Hierzu gehören neben den Arbeitsweisen mit Kindern, Jugendlichen, Suchtkranken oder Familien auch Managementtechniken, die Arbeit in der Diakonie und verschiedene pädagogische Ansätze. Zudem werden die Studenten mit verschiedenen diagnostischen Möglichkeiten sowie den verschiedenen gesetzlichen Bestimmungen vertraut gemacht. Ein besonders wichtiger Teil der Ausbildung besteht in der sozialen Arbeit, der Techniken, die bei den verschiedenen Arbeitsfeldern angewendet werden können. Auch die speziell auf die verschiedenen Personengruppen ausgelegte Kommunikation, Beratung und praktische Hilfestellung sind Teil der Ausbildung zum Sozialpädagogen. Da auch die Arbeit mit alten Menschen zum Berufsinhalt gehört, wird auf diese Personengruppe mit besonderem Schwerpunkt „Mobilität“ eingegangen.

Karriere nach dem Studium
Nach dem Studium stehen dem Sozialpädagogen verschiedene berufliche Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen kann er die Arbeit in einem Jugendamt oder in einer Familienberatungsstelle aufnehmen. Doch auch die Arbeit in der Diakonie oder einem Alten- und Pflegeheim ist möglich. Als berufliche Perspektive ist neben dem Beruf des Sozialpädagogen auch der Beruf des Sozialarbeiters möglich. Hier kann man beispielsweise praktisch mit Obdachlosen als Streetworker arbeiten. Ebenso ist es nach einem Studium der Sozialpädagogik möglich, als Bewährungshelfer oder auch speziell in der Familien- und Konfliktberatung tätig zu werden.

Zudem gibt es die Möglichkeit, auf das Studium der Sozialpädagogik mit einem weiteren Studium aufzubauen. Möglich sind hier Studiengänge der Psychologie, beispielsweise zum Sozialtherapeuten oder Kinder- und Jugendtherapeuten.



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