Tiermedizin

Die Tiermedizin ist ebenso wie die Humanmedizin in zwei Teilbereiche unterteilt. Im vorklinischen Studium, das 4 Semester dauert, erlernen die Studenten die Grundlagen der Tiermedizin kennen. Hierzu gehören beispielsweise Zoologie, Physik, Anatomie, Tierzucht und Botanik. Dieser Studienabschnitt endet mit der vorklinischen Prüfung.

Studieninhalte:
Diese Prüfung ist Zugangsberechtigung zum klinischen Studium. Dieses dauert 7 Semester und beinhaltet die verschiedenen Fachbereiche der Tiermedizin. Auch hier müssen die Studenten einen Fachbereich wählen. Möglich sind hier unter anderem die Bereiche Milchkunde, Fleischhygiene, Tierschutz, Virologie oder auch Pathologie. Je nachdem, in welchem Bereich man später als Tierarzt arbeiten möchte, sind entsprechende Studienfächer zu wählen.

Ein Tierarzt kann nicht für alle Tiere die Ausbildung durchlaufen. In der Regel spezialisieren sich Tierärzte auf Kleintiere oder Nutztiere wie Schweine, Pferde oder Kühe. Dies wird in der Regel in Abstimmung mit dem späteren Arbeitsort gewählt. Wer beispielsweise eine Landtierpraxis anstrebt, wird sich verstärkt auf die Medizin der Nutztiere konzentrieren.

Karriere nach dem Studium:
Wie auch in der Humanmedizin endet das Studium mit einer praktischen Ausbildung an einer Tierklinik oder einem Tierarzt. Auch praktische Arbeiten an einem Besamungshof oder einer Forschungsanstalt sind möglich. Die Semester 9 und 10 werden als Praxissemester durchgeführt, das 11. Semester ist das Prüfungssemester. Dementsprechend richten sich die Arbeitsmöglichkeiten nach dem Studium auf diese Bereiche. Tierärzte arbeiten entweder in einer eigenen Praxis, in einer Klinik oder der Forschung. Auch ein Studium zum Facharzt ist denkbar.



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