Volkswirtschaftslehre

Das Studium der Volkswirtschaftslehre beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen Zusammenhängen von Staat, Unternehmen und Bürger. Hierbei werden verschiedene Aspekte zu Rate gezogen und in Kontext beispielsweise mit dem Geld- oder Güterverkehr gestellt. Dabei geht es nicht nur um die nationale Volkswirtschaft, sondern vor allem um die internationale Wirtschaft und die Konsequenzen internationalen Wirtschaftsgeschehens auf die nationale Wirtschaft.

Das Studium der Volkswirtschaftslehre wird an Universitäten oder Fachhochschulen durchgeführt. Die Zugangsberechtigung ist das Abitur bzw. das Fachabitur. Das Grundstudium, das mit dem Bachelor-Abschluss endet, dauert in der Regel maximal 4 Jahre. Danach kann ein weiteres Studium von 1 – 2 Jahren durchgeführt werden, das mit dem Master endet. Einige Universitäten bieten zudem die Möglichkeit, Teile des Studiums an ausländischen Universitäten durchzuführen. Diese Auslandsstudien sind dann wichtig, wenn man Volkswirtschaftslehre mit internationalem Schwerpunkt studiert und entsprechende Wahlmodule belegt hat. Die Universität in Bremen bietet hierzu beispielsweise den Studiengang der internationalen Volkswirtschaftslehre an, zu dem generell zwei Auslandssemester gehören.

Studieninhalte:
Das Studium setzt sich zusammen aus Pflicht- und Wahlmodulen. Zu den Pflichtmodulen gehören vor allem die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre. Hierzu zählen die Statistik ebenso wie Mikro- und Makroökonomie und die Methoden der Volkswirtschaftslehre. Zusätzlich zu diesen Grundlagen wählen die Studenten Module, die die Grundthemen spezifizieren und ausbauen. Hierzu gehören sowohl die europäische Wirtschaft als auch die Urbanökonomie. Zudem werden die Studenten in den Wahlfächern auch in den Bereich Wirtschaftsforschung eingeführt. Während des gesamten Studiums werden zu verschiedenen Themen Projekte durchgeführt, an denen die Studenten mitarbeiten und so ihre Kenntnisse anwenden und vertiefen können. Zahlreiche Exkursionen in verschiedene Betriebe und Forschungsstätten für Volkswirtschaft ermöglichen den Kontakt zu künftigen Arbeitgebern und geben einen Einblick in die tägliche Arbeit von Volkswirten. Studenten, die an einer Fachhochschule Volkswirtschaftslehre studieren, können zusätzlich Praxissemester nutzen, um berufliche Praxis zu erlangen.

Karriere nach dem Studium:
Für Volkswirte ergeben sich zahlreiche Tätigkeitsfelder nach dem Studium. So ist es beispielsweise möglich, in der Verwaltung oder in Verbänden tätig zu sein oder nach der Promotion an einer Universität zu lehren. In Wirtschaftsunternehmen haben die Volkswirte zahlreiche Positionen zu Auswahl, so zum Beispiel im Marketing, dem Personalwesen oder dem Vertrieb. Zudem ist es auch möglich, sich im wirtschaftlichen Beratungsbereich, beispielsweise als Finanzberater oder Unternehmensberater, selbständig zu machen oder als Handelsvertreter zu arbeiten.



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