Kein Grund zur Panik: Tipps & Tricks für die Bachelorarbeit

Für viele Studierende ist die Bachelorarbeit der reinste Horror. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Nicht selten ist die Bachelorarbeit die erste längere wissenschaftliche Arbeit, die Studierende verfassen müssen. Einige hilfreiche Tipps können dabei helfen, die Hürde Bachelor-Arbeit erfolgreich zu meistern.

Das A&O: Die richtige Themenstellung finden

Die erste Herausforderung stellt für viele zunächst die Themenfindung dar. An einigen Lehrstühlen, etwa dem Lehrstuhl für BWL der Uni Passau sind bereits Themen ausgeschrieben, die gewählt werden können. Hier lohnt sich ein frühzeitiger Blick auf die Homepage der jeweiligen Fakultät, denn jene Themen sind schnell vergriffen. Obwohl dies schwieriger wirken mag, zahlt es sich jedoch durchaus aus, ein eigenes Thema zu wählen. Eigenmotivation und persönliches Interesse an einer Fragestellung sollten nicht unterschätzt werden, denn sie sind letztendlich die Treiber für eine tiefe inhaltliche Auseinandersetzung – und das kommt der Bachelorarbeit letztendlich zugute. Als erster Schritt der Themenfindung ist erst einmal ein ausführliches Brainstorming hilfreich: Welche Themen waren über das gesamte Studienleben bisher am spannendsten? Zu welchen Themen gab es in den Medien interessante Berichte? Fragen wie diese können das Brainstorming leiten und schon einmal zu einer umfangreichen Sammlung möglicher Themen führen. Aus dieser Sammlung gilt es nun, diejenigen Themen auszuwählen, die sich vom Umfang her für eine Bachelor-Arbeit eignen.

Der Schreibprozess: Mit der richtigen Reihenfolge zum Erfolg

Viele wollen so früh wie möglich mit dem Schreiben beginnen. Es zeigt sich jedoch, dass eine umfangreiche Recherche im Vorfeld sinnvoller ist. Daher sollte am besten mit einer ersten Themen- und Literaturrecherche begonnen werden. Während jener Recherche kann das Thema schließlich enger und enger gefasst und eine Gliederung aufgestellt werden. Diese Gliederung gibt die Roadmap vor, nach der die Arbeit verfasst werden sollte. Wichtig ist dabei, dass Schluss und Einleitung zuletzt geschrieben werden sollten. Der tiefgreifende Mittelteil, der in der Regel beispielsweise aus einer Literaturrecherche oder einer kleinen empirischen Erhebung besteht, sollte hingegen zuerst angegangen werden. Alle anderen Teile sollten entsprechend jenes Hauptteils ausgerichtet werden. Dies ist deshalb so wichtig, weil das Thema eben erst im Laufe der Arbeit völlig erschlossen wird, sich Schwerpunkte und deren Reihenfolge noch ändern und neue Aspekte hinzukommen können.

Finale Qualitätskontrolle: Korrekturlesen, Lektorat und mehr

Bevor der betreuende Professor die fertige Arbeit erhält, sollte eine Vorkorrektur erfolgen. Inhaltlich kann es hilfreich sein, die Arbeit einige Tage ruhen zu lassen und danach selbst einen Blick darauf zu werfen. In Bezug auf Lesbarkeit und Verständlichkeit der Bachelorarbeit können hingegen Freunde und Bekannte hinzugezogen werden, die selbst nicht allzu tief im Thema stecken. Vor allem für eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik, aber auch für die richtige Verwendung von Redewendungen und Wörtern kann für die Bachelor-Arbeit außerdem ein professionelles Lektorat für eine Bachelorarbeit konsultiert werden. Mithilfe eines solchen Service erhält die Bachelorarbeit schließlich eine solche Qualität, dass sie beispielsweise im Anschluss auch publiziert werden kann. Insgesamt gilt vor allem, genug Zeit einzuplanen, damit jene Schritte am Ende nicht zu kurz kommen und letzte Fehler, die vielleicht einen schlechten Eindruck machen können, ausgebügelt werden.


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