Das Wohnheim

Wohnheime werden meistens von den Studentenwerken der Universitäten betrieben und sind große Wohnkomplexe nur für Studenten. Da die Miete für ein Zimmer in den Wohnheimen unschlagbar günstig ist (ca. 150-250 Euro im Monat) ist die Nachfrage natürlich entsprechend groß. Wer ein Zimmer im Wohnheim ergattern will, muss Glück und Geduld haben. Die Warteliste ist lang und es gibt Studenten, die mehr Anrecht auf einen Wohnheim-Platz haben. Dazu zählen z.B. schwangere Studentinnen oder Mütter mit Kleinkindern, die ihr Studium noch beenden wollen.

In einem Wohnheim beziehst du ein möbliertes Zimmer. Du brauchst eigentlich kaum etwas mitzubringen, um im Wohnheim zu wohnen. Die Gemeinschaftsküchen sind schon eingerichtet und in deinem Zimmer fehlen nur noch die eigenen Klamotten im Schrank, die Poster an der Wand und der Laptop auf dem Schreibtisch.

Mit Wohnheimen kann man viel Glück und auch viel Pech haben. Es gibt in manchen Städten sehr schöne und gepflegte Wohnheime, aber es gibt eben auch richtige Baracken. Durch das Leben mit vielen Studenten auf einen Fleck lassen die hygienischen Zustände manchmal etwas zu Wünschen übrig.

Wenn man neu in der Stadt ist, ist eine Übergangszeit im Wohnheim aber vielleicht genau das richtige. Die nahezu wöchentlichen Wohnheimpartys und der Fakt, dass im Haus nur Studenten leben, führen zur sofortigen Integration ins örtliche Studentenleben.

Auf jeden Fall gilt: Vor dem Bezug sollte man sich die Wohnheim einmal angeschaut haben und dann entscheiden, ob man dort wohnen möchte.

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