Mobiles Internet revolutioniert das Campusleben

Mobiles Internet auf dem CampusEs ist erstaunlich wie rasant sich die Branche rund um mobiles Internet entwickelt hat. Immer neue Anwendungen ermöglichen es dem User auch unterwegs alle Annehmlichkeiten des Internets zu nutzen. Die neuen Möglichkeiten haben auch das Leben auf dem Campus deutlich verändert. Laptops gehören schon längst zum Standard Equipment eines fleißigen Studenten. Die Vorlesungsmitschriften können dank der immer kleineren und handlicheren Geräte direkt während der Vorlesung in die Tasten gehauen werden und stehen nun in digitalisierter Form für die Speicherung oder den Versand an Kommilitonen zur Verfügung. Mobiles Internet sorgt sogleich für die reibungslose Verbreitung der Informationen.

Sterben die Bibliotheken aus?

Überall auf dem Campus ist es dank W-Lan möglich, das Netz nach digitalen Informationen zu durchsuchen. Das erleichtert die Recherche für Referate und Co erheblich. Endlich muss niemand mehr ewig auf einen Platz im Computerraum warten und auf veralteten Rechnern surfen. Auch in den Bibliotheken vollzieht sich ein Wandel. Hörte man früher nur das leise Geraschel von umblätterten Seiten und Kugelschreibengerolle, so klinken heute unzählige Tasten im Zehn-Finger-System zum monotonen Summen der Laptop Ventilatoren. Das kann dem einen oder anderen traditionellen Bibliotheksbesucher mitunter sehr unangenehm auffallen. Doch der zeitliche Gewinn ist einfach enorm.

Klausurergebnisse mobil online abfragen

Aus dem Netz können hochaktuelle Informationen mit dem alten Wissen der Bücher in die Hausarbeiten integriert werden ohne lästigen Zeitverlust. Die Informationsflut und Transparenz des Internets hat viele Bereiche des studentischen Lebens revolutioniert. Viele studienrelevante Themen, Klausurergebnisse, Kursanmeldungen können im Netz angesehen und verwaltet werden. Das erspart lästiges Hin und Her fahren, quer durch die Stadt, nur um sich für einen Kurs anzumelden oder ein Klausurergebnis zu erfahren. Wer über mobiles Internet verfügt, kann sogar unterwegs die neuesten Infos auf dem Blackboard checken, zum Beispiel mit Hilfe eines Internet Sticks oder dem eigenen Smartphone.

Totale Vernetzung

Die Studenten untereinander sind ebenfalls stark vernetzt. Seien es Studienplatztauschbörsen, Uni-interne Jobangebote oder Doktorandenstellen, nie konnten so schnell und so flexibel auf Informationen reagiert werden. Für manche kann die ständige Informationsflut aber auch zur Gefahr werden. Täglich werden unzählige E-Mails zwischen den Studenten verschickt.

Mobiles Internet als Suchtfaktor?

Mobiles Internet macht die Abfrage dieser Mails Rund um die Uhr von jedem Platz aus möglich. Es besteht praktisch keine Informationsfreie Zone mehr. Zumal die meisten das aber nicht als tragisch betrachten, sie sind regelrecht süchtig nach Informationen und verspüren zum Beispiel ein starkes Verlangen direkt nach dem markanten Piep Ton des Smartphones die Mails zu lesen. Aus diesem Grund beschäftigen sich derzeit diverse Suchtforscher mit dieser Thematik. Es wurde ein teilweise stärkeres Suchtverhalten und Verlangen gemessen als im Gegenzug bei Alkoholikern zu beobachten ist. Diese Tatsache ist sehr erschreckend und doch haben die meisten den Ernst der Lage nicht erkannt. Wie auch, es gibt kein körperliches Glücksgefühl und der Entzug würde sich erst bei Abstinenz bemerkbar machen. Dazu kommt es aber nicht, also laufen viel junge Menschen Gefahr im Informationsstrudel gefangen zu sein.

Mobiles Internet für Studenten

Laut Studie sind 1% der Deutschen Internetsüchtig

Dabei sind gerade die nicht stofflich bezogenen Süchte eine erste Bedrohung für die Psyche. Ähnlich wie bei der Spielsucht ist eine Therapie schwierig. Nur durch eine konsequente Verhaltensänderung, Ursachenforschung und strikte Selbstkontrolle ist eine Rehabilitation möglich, wobei die Rückfallquoten enorm hoch sind. Denn anders als allen anderen Süchten kann der Suchtauslöser nicht generell gemieden werden. Es muss ein verantwortungsbewusster Umgang erlernt werden da ein Internetfreies Leben in unserer Gesellschaft schwer möglich ist. Therapieplätze sind zudem noch Mangelware und mit hohen Kosten verbunden. Deshalb sieht der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Jens Spahn (CDU) bereits seit dem letzten Jahr, nach Bekanntgabe der Ergebnisse einer Studie zur Internetsucht in Deutschland (“Prävalenz der Internetabhängigkeit (Pinta)“), die Krankenkassen in der Pflicht mehr Angebote zur Verfügung zu stellen.

Bilder: dANCE-pHOTOS.de & Benjamin Thorn / pixelio.de


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