Berufsunfähigkeitsversicherung

Sich mit dem Thema Berufsunfähigkeit im Studium und nicht erst während des Berufslebens zu befassen, ist enorm wichtig. Für junge und gesunde Interessenten ist die Wahrscheinlichkeit höher, eine leistungsstarke Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen zu können. Berufsunfähigkeit ist aufgrund der dürftigen staatlichen Unterstützung existenzbedrohend.

Der Begriff steht für eine längere Beeinträchtigung der Berufsausübung durch Krankheit, Unfall oder Behinderung. Dem Risiko, von heute auf morgen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt berufsfähig zu sein, kann sich kein Berufstätiger entziehen. Die Gefahr besteht nicht nur bei körperlichen Tätigkeiten. Rund ein Drittel der Fälle von Berufsunfähigkeit sind psychisch begründet. Eine besonders hohe Gefahr liegt vor bei körperlich oder geistig stark belastenden Tätigkeiten. So sind Dachdecker, Krankenpfleger, Lehrer oder Musiker stärker gefährdet als Architekten oder Verwaltungsbeamte.

Studenten sollten das Risiko der Berufsunfähigkeit für Akademiker nicht unterschätzen. Die häufigsten Auslöser sind psychische Leiden, eine Erkrankung des Bewegungsapparats ist seltener die Ursache. 25 Prozent der deutschen Berufstätigen erleiden frühzeitig Berufsunfähigkeit. Während der Staat bei Berufsunfähigkeit maximal rund 30 Prozent des vorherigen Bruttolohns zahlt, leistet eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung schon bei 50-prozentiger Berufsunfähigkeit die volle Rente.


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